
Obstbäume für den CO2-Ausgleich: Byodo startet Pflanzprojekt
27.10.2011 13:27
Ein schonender Umgang mit der Natur gehört für das BNN-Mitgliedsunternehmen Byodo bereits seit über 25 Jahren zur Firmenphilosophie. „Schon seit der Firmengründung versuchen wir die Natur durch unser Wirtschaften so wenig zu belasten, wie nur irgendwie möglich. Dabei nimmt die Minimierung von CO2 eine entscheidende Bedeutung ein - wir nutzen bevorzugt die Bahn und vermeiden Flüge und überflüssige Fahrten", so Michael Moßbacher, Geschäftsführer des Naturkostunternehmes. Das Engagement der Firma für Natur und Umwelt zeigt sich auch bereits in dem baubiologisch erstellten und emissionsarmen Betriebsgebäude, ebenso wie an den Bio-Bienen-Völkern, die sich auf dem Werksgelände finden.
Da Bäume bei der Fotosynthese Kohlenstoffdioxid aus der Luft binden können, schien dieses Projekt als Startschuss für das große Ganze als bestens geeignet. Mit dem Gartenbauverein Mühldorf wurde schnell ein geeigneter Partner gefunden, der die Fläche für die Bäume in seiner Kleingartenanlage begeistert zur Verfügung stellt. Zudem wurde die Anlage ökologisch konzipiert und man verzichtet dort komplett auf Spritzmittel und chemische Dünger. Unter der Schirmherrschaft des Landrats Georg Huber wurden dort nun - mit tatkräftiger Unterstützung von engagierten Byodo Mitarbeitern, Mitgliedern und Kindergruppen des Gartenbauvereins und des Bund Naturschutzes Mühldorf - rund 100 Obstbäume gepflanzt. „Es wurden ausschließlich alte Sorten gepflanzt - wie Altländer Pfannkuchenapfel oder Williams Christ Birnen -, um deren Pflege wir uns zukünftig mit großer Begeisterung kümmern werden", freut sich Herr Köppel, der Vorstandsvorsitzende des Gartenbauvereins Mühldorf.
Die Byodo Naturkost GmbH wurde im Jahr 1985 gegründet und ist bis heute ein inhabergeführtes Unternehmen, das ausschließlich Bio-Lebensmittel führt. Kernstück der Firmenphilosophie ist „der gemeinsame Weg", wie der Firmenname frei aus dem Japanischen übersetzt auch bedeutet. Die Firma beliefert exklusiv den Naturkost-Fachhandel mit der Bio-Feinkostmarke Byodo sowie Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung mit der Marke Byodo CateringLine. Aktuell beschäftigt das Unternehmen, mit Standort Mühldorf / Inn, 38 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von ca. 11 Mio. €. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage byodo.de.
Bio aus Überzeugung
Bio ist mehr als der Verzicht auf Pestizide und synthetischen Dünger. So sehen es die Unternehmen der Naturkostbranche. Ihre Pioniere haben Bio erfunden, und sie sind bis heute kompromisslos bei Qualität, sozialer Verantwortung und Umweltschutz. Naturkost steht zu 100 Prozent für Bio und Nachhaltigkeit. Bei uns hat Gentechnik keine Chance.
Bio mit Herkunft
Wissen wo’s herkommt – das ist nicht nur wichtig für Bio-Käufer, sondern auch für Bio-Hersteller. Rohstoffe werden bevorzugt von langjährigen Partnern und regionalen Lieferanten bezogen. Rohstoffeinkauf in der Region stärkt nicht nur langfristige Lieferbeziehungen, sondern auch gewachsene bäuerliche Strukturen in der Region.
Transparenz und Sicherheit
Wissen, was drin ist: Naturkost setzt auf Volldeklaration und sorgt mit zusätzlichem Monitoring für mehr Sicherheit. Auch Bioprodukte werden nicht unter der Glasglocke produziert. Bio-Obst und Bio-Gemüse im Naturkosthandel werden daher seit 2003 systematisch auf Verunreinigungen mit Pestiziden untersucht. Rund 30 Importeure, Exporteure und Großhandelsunternehmen beteiligen sich an diesem BNN-Monitoring, das dazu beiträgt.
Um Kunden im Naturkosthandel so viel Transparenz wie möglich zu bieten, werden auf fast allen Produkten Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe vollständig genannt. Für Allergiker ist das ein deutliches Plus an Sicherheit.
Echter Klimaschutz
Wer Bio aus Überzeugung macht, leistet freiwillig mehr für den Klimaschutz. Naturkosthersteller und Großhändler halten den Energieverbrauch in Unternehmen und Produktion durch moderne Technik wie energiesparende Kühltechnik und Beleuchtung und intelligente Logistik so niedrig wie möglich. Viele Unternehmen beziehen Ökostrom oder produzieren Strom und Wärme auch selbst mit Hilfe von Sonne, Wasserkraft und Erdwärme. Echter Klimaschutz bedeutet, im ersten Schritt Klimabelastungen zu reduzieren. Erst danach folgt der Ausgleich unvermeidbarer Emissionen. Das sind zum Beispiel Investitionen in hochwertige Klimaschutzprojekte, die nach dem „WWF-Gold-Standard“ zertifiziert sind.
Natürlicher Geschmack
Bio schmeckt auch ohne zugesetzte Aromen! Im Bio-Fachgeschäft finden Kunden die größte Palette an Lebensmitteln mit natürlichem Geschmack. Dafür gibt es gute Gründe: Durch zu starke Aromatisierung verlieren Lebensmittel ihren ursprünglichen Charakter. Schon Kinder werden an einen intensiven und künstlichen Geschmack gewöhnt und lehnen das Original ab. Viele Produkte aus dem Naturkostfachhandel, darunter auch Limonaden, Fruchtjoghurts oder Tees verdanken ihren guten Geschmack echten Früchten, Kräuter- und Gewürzauszügen oder ätherischen Ölen.
Kompetente Beratung
Kunden im Bio-Fachgeschäft werden gut beraten: Geschultes und engagiertes Personal informiert auf Wunsch über jedes Produkt und über mögliche Zubereitungsformen. Sie geben Auskunft zu gesunder Ernährung und über Zutaten für eine vegane, makrobiotische oder vollwertige Ernährungsweise. Die Angabe aller Inhaltsstoffe ermöglicht klaren Durchblick, besonders für Allergiker.
Service wird auch bei den Herstellern groß geschrieben. Ob Hotline oder Webblog, per Post oder E-Mail: Fragen zu den Produkten, zur Ernährung und mehr beantworten die Unternehmen schnell und kompetent.
Vielfalt
Eine gute Auswahl an beliebten und traditionsreichen Obst- und Gemüsesorten kennzeichnet seit je her das Sortiment im Bio-Fachgeschäft. Diese Vielfalt prägt auch jede andere Produktgruppe von den Molkereiprodukten über Wurst- und Käsespezialitäten bis hin zu Feinkost. Die breite Produktpalette wird jedem Kundenwunsch gerecht.
Alte Tierrassen wie das Angler-Sattelschwein liefern schmackhafte Produkte und mit der Züchtung samenfester Sorten im Gemüseanbau besteht eine echte Alternative zur Gentechnik oder gentechniknahen Züchtungsmethoden.
Verantwortung & ehrlicher Dialog
Werte und Visionen haben die Naturkostunternehmen von Anfang stärker geleitet als kurzfristige betriebswirtschaftliche Überlegungen. Im Laufe der Jahre verständigten sich die Unternehmen im gemeinsamen Verband, dem BNN Herstellung und Handel e.V., auf Regeln für einen Kodex, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Diese „Spielregeln" sichern ab, dass die Naturkostunternehmen den Zielen, zu denen sie sich mit verpflichtet haben, auch treu bleiben. Sie sagen, was Sache ist. Weil dann alle von Naturkost profitieren: Menschen, Tiere, Ressourcen und Umwelt.











