
Bio schmeckt - Auf zur Geschmacksreise in Ihrem Bioladen!
04.11.2011 13:29
Tatsächlich kann Bio anders schmecken. Native Pflanzenöle, Fruchtjoghurt oder Kekse in Bio-Qualität schmecken oft anders als ihre Gegenstücke aus dem Supermarkt. Auch das hat seinen guten Grund, denn die Hersteller verzichten auf die Vielzahl der Zusatzstoffe, die in anderen Lebensmitteln stecken können, zum Beispiel synthetische Geschmacksverstärker und unnatürliche Aromen. Bei der Gewinnung von Ölen sind chemische Extraktionsmittel wie Hexan tabu, ebenso Bleichen und Entsäuern mit Hilfe von Ammoniak oder Alkalilaugen. Nach dem Pressen wird das Öl nur dekantiert, filtriert und zentrifugiert. Wertvolles Vitamin E und sekundäre Pflanzenstoffe bleiben so erhalten und sorgen für den intensiven Geschmack.
Für Vollkorngebäck und Vollkornnudeln in Bio-Qualität wird Mehl verarbeitet, das noch Keim und Kleie enthält. Darin stecken zahlreiche gesundheitsfördernde Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamin E und mehrere B-Vitamine. Vollkornprodukte haben eine festere Textur und erzeugen beim Kauen ein kerniges Mundgefühl, an das man sich erst einmal gewöhnen muss. Großer Vorteil: Vollkornprodukte machen schneller und länger satt.
Für Bio-Produkte werden hochwertige Zutaten mit besonderer handwerklicher Sorgfalt verarbeitet. Kein Wunder, dass der besondere und ursprüngliche Geschmack viele Fans auch unter Gourmets und Spitzenköchen gewonnen hat! Probieren Sie es aus - gehen Sie auf Entdeckungsreise und schmecken und entdecken Sie die feinen Unterschiede!
Besonders in der Vorweihnachtszeit laden die Bioläden zum Probieren ein. Achten Sie in den nächsten Wochen auf die Plakate und Anzeigen „Bio schmeckt...". In den Läden der „Bio-kann-mehr!-Kampagne" können Sie nicht nur kosten, dort erhalten Sie auch spannende Informationen rund um den besonderen Bio-Geschmack!
Mit dem Thema Sensorik und Geschmack von Bio-Lebensmitteln befassen sich viele Forschungsprojekte, beispielsweise das EU-Projekt ECROPOLIS. Detaillierte Informationen und Projektergebnisse finden Sie auf der Website des BNN Herstellung und Handel unter „Sensorik".
Bio aus Überzeugung
Bio ist mehr als der Verzicht auf Pestizide und synthetischen Dünger. So sehen es die Unternehmen der Naturkostbranche. Ihre Pioniere haben Bio erfunden, und sie sind bis heute kompromisslos bei Qualität, sozialer Verantwortung und Umweltschutz. Naturkost steht zu 100 Prozent für Bio und Nachhaltigkeit. Bei uns hat Gentechnik keine Chance.
Bio mit Herkunft
Wissen wo’s herkommt – das ist nicht nur wichtig für Bio-Käufer, sondern auch für Bio-Hersteller. Rohstoffe werden bevorzugt von langjährigen Partnern und regionalen Lieferanten bezogen. Rohstoffeinkauf in der Region stärkt nicht nur langfristige Lieferbeziehungen, sondern auch gewachsene bäuerliche Strukturen in der Region.
Transparenz und Sicherheit
Wissen, was drin ist: Naturkost setzt auf Volldeklaration und sorgt mit zusätzlichem Monitoring für mehr Sicherheit. Auch Bioprodukte werden nicht unter der Glasglocke produziert. Bio-Obst und Bio-Gemüse im Naturkosthandel werden daher seit 2003 systematisch auf Verunreinigungen mit Pestiziden untersucht. Rund 30 Importeure, Exporteure und Großhandelsunternehmen beteiligen sich an diesem BNN-Monitoring, das dazu beiträgt.
Um Kunden im Naturkosthandel so viel Transparenz wie möglich zu bieten, werden auf fast allen Produkten Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe vollständig genannt. Für Allergiker ist das ein deutliches Plus an Sicherheit.
Echter Klimaschutz
Wer Bio aus Überzeugung macht, leistet freiwillig mehr für den Klimaschutz. Naturkosthersteller und Großhändler halten den Energieverbrauch in Unternehmen und Produktion durch moderne Technik wie energiesparende Kühltechnik und Beleuchtung und intelligente Logistik so niedrig wie möglich. Viele Unternehmen beziehen Ökostrom oder produzieren Strom und Wärme auch selbst mit Hilfe von Sonne, Wasserkraft und Erdwärme. Echter Klimaschutz bedeutet, im ersten Schritt Klimabelastungen zu reduzieren. Erst danach folgt der Ausgleich unvermeidbarer Emissionen. Das sind zum Beispiel Investitionen in hochwertige Klimaschutzprojekte, die nach dem „WWF-Gold-Standard“ zertifiziert sind.
Natürlicher Geschmack
Bio schmeckt auch ohne zugesetzte Aromen! Im Bio-Fachgeschäft finden Kunden die größte Palette an Lebensmitteln mit natürlichem Geschmack. Dafür gibt es gute Gründe: Durch zu starke Aromatisierung verlieren Lebensmittel ihren ursprünglichen Charakter. Schon Kinder werden an einen intensiven und künstlichen Geschmack gewöhnt und lehnen das Original ab. Viele Produkte aus dem Naturkostfachhandel, darunter auch Limonaden, Fruchtjoghurts oder Tees verdanken ihren guten Geschmack echten Früchten, Kräuter- und Gewürzauszügen oder ätherischen Ölen.
Kompetente Beratung
Kunden im Bio-Fachgeschäft werden gut beraten: Geschultes und engagiertes Personal informiert auf Wunsch über jedes Produkt und über mögliche Zubereitungsformen. Sie geben Auskunft zu gesunder Ernährung und über Zutaten für eine vegane, makrobiotische oder vollwertige Ernährungsweise. Die Angabe aller Inhaltsstoffe ermöglicht klaren Durchblick, besonders für Allergiker.
Service wird auch bei den Herstellern groß geschrieben. Ob Hotline oder Webblog, per Post oder E-Mail: Fragen zu den Produkten, zur Ernährung und mehr beantworten die Unternehmen schnell und kompetent.
Vielfalt
Eine gute Auswahl an beliebten und traditionsreichen Obst- und Gemüsesorten kennzeichnet seit je her das Sortiment im Bio-Fachgeschäft. Diese Vielfalt prägt auch jede andere Produktgruppe von den Molkereiprodukten über Wurst- und Käsespezialitäten bis hin zu Feinkost. Die breite Produktpalette wird jedem Kundenwunsch gerecht.
Alte Tierrassen wie das Angler-Sattelschwein liefern schmackhafte Produkte und mit der Züchtung samenfester Sorten im Gemüseanbau besteht eine echte Alternative zur Gentechnik oder gentechniknahen Züchtungsmethoden.
Verantwortung & ehrlicher Dialog
Werte und Visionen haben die Naturkostunternehmen von Anfang stärker geleitet als kurzfristige betriebswirtschaftliche Überlegungen. Im Laufe der Jahre verständigten sich die Unternehmen im gemeinsamen Verband, dem BNN Herstellung und Handel e.V., auf Regeln für einen Kodex, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Diese „Spielregeln" sichern ab, dass die Naturkostunternehmen den Zielen, zu denen sie sich mit verpflichtet haben, auch treu bleiben. Sie sagen, was Sache ist. Weil dann alle von Naturkost profitieren: Menschen, Tiere, Ressourcen und Umwelt.











